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 Herrnhaag in der Presse

Tierisch lehrreicher Abend

Bericht im "Kreis-Anzeiger" vom 22. Okt. 2016

Eine Schar interessierter Lyrikfreunde kam jetzt in den Ausstellungsräumen im Grafenhaus auf dem Herrnhaag zusammen. Grund ihres Kommens war eine Lesung von Tiergedichten aus der englischsprachigen Welt und deren Übersetzung ins Deutsche von den beiden Professoren der Amerikanistik Helmbrecht Breinig und Susanne Opfermann aus Gelnhausen. Die Gedichte sind in einem jüngst im Libronauti-Verlag erschienenen Buch "Das Auge des Raben Schwarz" veröffentlicht worden.
 
Wie Autor und Vortragender Helmbrecht Breinig zu Beginn der Lesung ausführte, sind alle Tiergedichte auch Menschengedichte - sie bringen menschliche Sichtweisen von Tieren zur Sprache, haben Begegnungen von Mensch und Tier zum Anlass. Tiere begleiten den Menschen seit seinen Anfängen in vielfältiger Weise und so kann es nicht überraschen, dass die frühesten menschlich-kulturellen Ausdrucksformen sich auf Tiere beziehen. Kunst, Literatur und hier wiederum besonders die Lyrik sind seit vielen Jahrtausenden Ausdrucksträger für ein vielschichtiges und widersprüchliches Verhalten der Menschen zu Tieren.
 
Die im Buch gesammelte Auswahl von Tiergedichten aus der englichsprachigen Welt umfasst überwiegend Texte aus den USA und Großbritannien, aber sie schließt auch solche aus anderen Teilen der Welt ein und bringt auch Texte von ethnischen Minderheiten wie Indianern und Afroamerikanern zur Sprache. Die Kapitel des Buches sind gegliedert nach den verschiedenen Zugangsweisen zum Tier: sei es als Gefährte wie Hund, Katze oder Goldfisch, dem Umgang als Nutztier wie Pferd und Rind, zu denen auch die Tiere in Zoo und Zirkus zählen. Weitere Kapitel beschäftigen sich mit der Betrachtung des Tieres als Jagdopfer zu Land und zu Wasser, der Massentierhaltung und dem "Verbrauch" des Tieres zu Versuchszwecken sowie der Wahrnehmung als meist lästiges Ungeziefer. In folgenden Kapiteln wird über die Wahrnehmung des Tieres als fremd, mit menschlichen Maßstäben nicht zu verstehend, berichtet oder über die Begegnungen mit dem Tier in ihrer Andersheit, ihrer Schönheit, Verletzlichkeit oder manchmal auch Bedrohlichkeit.
 
Das Buch "Das Auge des Raben Schwarz" ist im Libronauti-Verlag aus Gelnhausen erschienen. Verleger Ferdinand Busch gab einen kurzen Überblick über die Entstehung des Buches. Und beschrieb den Zufall, der es wollte, dass mit Nachbarn über die Straße, den beiden Autoren, ein gemeinsames Werk entstand. Die Künstlerin Carollina Fabinger, die das Buch mit Linoldrucken illustrierte - titelgerecht in schwarz - war ebenfalls anwesend. Eine Auswahl der Linoldrucke, im Original an den Wänden des Lesungsraumes zu sehen, begleitete die Lesung und machte sie zu einem gelungenen optisch-akustischen Erlebnis.
 

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700 EUR gehen an die Herrnhaager Jugendwerkstatt

Bericht im "Büdinger Bote" vom 13. Juli 2016

Ihr verbliebenes Vereinsvermögen hat die aufgelöste Büdinger Kinderlobby an die Jugendwerkstatt Herrnhaag gespendet. Einen Scheck über 700 EUR überreichten Vertreter an Sascha Mebs von der Jugendwerkstatt, wie die Delegation in einer Pressemitteilung schildert.

Spendenübergabe an JWH


 
Damit setzten sie einen Passus ihrer ehemaligen Satzung und einen Beschluss ihrer letzten Mitgliederversammlung um. Die Kinderlobby hatte sich 2003 mit dem Ziel gegründet, Wünsche der Familien und Kinder in den Fokus der gesellschaftlichen Wahrnehmung zu rücken. Daraus entstanden verschiedene Initiativen, um die Betreuungssituation der Kinder zu verbessern oder Anstöße für mehr bespielbaren Raum in der Großgemeinde Büdingen zu geben. Die Gemeinschaft sah sich als Sprachrohr für die Interessen von Kindern und Jugendlichen.
 
Im Jahr 2005 erarbeitete die Kinderlobby ein Konzept, mit dem sich die Stadt Büdingen beim Landeswettbewerb "Familienstadt mit Zukunft" bewarb und daraufhin 2006 den Zuschlag für das zehn Jahre währende Projekt bekam. Hier konnten einige der damals verfassten Ziele umgesetzt werden, was sich vor allem an der Arbeit des "Planet Zukunft" und einigen Stadtteilprojekten zeige, wie der Verein schildert.
 
Für die aktiven Mitglieder des Vereins war es jedoch nach der erfolgreichen Bewerbung schwierig, neue Ehrenamtliche zu gewinnen, die an der Idee weiterarbeiten wollten. Deshalb löste sich der Verein nach dem mehrheitlichen Beschluß der Mitgliederversammlung Ende 2014 auf.
 

 
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