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Brunnenhauswiederaufbau

Im Mai 1956 ist das Brunnenhaus in der Mitte der Siedlung Herrnhaag bei Büdingen eingestürzt. Der Verein der Freunde des Herrnhaag e.V. als Eigentümer bestrebt den Wiederaufbau des Gebäudes möglichst zum 50. Jahrestag im Jahr 2006 und beantragt derzeit die denkmalschutzrechtliche Genehmigung
 
Begründung:

Brunnen 2 Das Brunnenhaus bildet den Mittelpunkt der Siedlung Herrnhaag und muss insofern nicht als einzelnes Bauwerk, sondern als im wahrsten Sinne zentraler Bestandteil der Gesamtanlage betrachtet werden. Daher geht es bei dem geplanten Vorhaben weniger um die Rekonstruktion eines einzelnen Bauwerks, sondern vielmehr um die Restaurierung der Gesamtanlage.
 
Das Brunnenhaus war der Anlass für die Denkmalpflege, zu Beginn der fünfziger Jahre nach Partnern für den Schutz der Siedlung zu suchen und somit auch der Grund für die Gründung des Vereins der Freunde des Herrnhaag e.V., der sich seitdem um den Erhalt der alten Substanz bemüht.
 
Dem neuen Gebäude soll nicht eine neue Nutzung zugedacht werden, sondern der Mittelpunkt des Ortes ist schon jetzt Treffpunkt bei Führungen, Ort der Begegnung bei Andachten und verbindendes Element zwischen den noch erhaltenen Herrnhaager Häusern, auch wenn er derzeit nur aus dem Brunnen selbst besteht.


 
Zum Wiederaufbau:

Brunnenmodell 2 Durch die aktuellen Befunde, vorhandenen Pläne, Fotografien, und sonstiges Archivmaterial ist die ehemalige Konstruktion nachvollziehbar und damit reproduzierbar. Durch die noch erhaltenen Bauteile Grund (der Brunnen selbst), Fundament (die erhaltene Grundmauer) Funktion (die von den „Inspirierten“ um 1870 erneuerte Welle mit Zahnrad) und Spitze (metallene Spitze mit Kugel und Stern) sind die wesentlichen Bestandteile des Gebäudes sogar noch vorhanden. Das Brunnenhaus stand in einem Umfeld, dass ebenfalls noch deutlich erkennbar ist: um das Gebäude herum ein gepflastertes Achteck, das den Mittelpunkt eines Wegekreuzes auf dem quadratischen Platz bildet.
 
Nach Erteilung einer Denkmalschutzrechtlichen Genehmigung sollen die vorhanden Unterlagen zu einem Voruntersuchungsbericht zusammengestellt und ausgewertet werden, so dass der Wiederaufbau in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde und in Anlehnung an die Befunde ausgeführt werden kann.

 
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